ZIZIWATE
MacGyver sind wir nicht.
Dafür der Impuls der weiterhilft
Ich gebe einen Impuls, wenn jemand in einer Situation feststeckt und einen neuen Schritt , eine andere Sichtweise oder eine Entscheidungshilfe braucht, um wieder in Bewegung zu kommen .Kein langes Analysieren, kein Konzept, kein Verkaufsgespräch. Einfach ein direkter Hinweis, klar und pragmatisch , der weiterhelfen kann. Was danach passiert, entscheidet sich im Kontakt.
So sieht der Impuls auf der Straße aus
Kurze Momente aus dem Alltag
Die Menschen, die mich kontaktieren, tun das aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Manche brauchen nur einen kurzen Impuls, bei anderen begleite ich sie eine Zeit lang.
Was ich dabei immer wieder erlebe: Jeder Mensch geht auf seine eigene Weise mit den Dingen um, die auf ihn zukommen. Und manchmal reicht es schon, wenn jemand von außen einmal mit einem klaren Blick dabei ist.Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes saß eine Frau in einem Haus voller Dinge und wusste nicht, wo sie anfangen sollte. Alles fühlte sich überwältigend und unlösbar an. Als wir uns trafen, war sie noch sehr verunsichert. Wir haben klein angefangen, und ich habe ihr gezeigt, wie sie Schritt für Schritt vorgehen kann – auch wie sie Dinge über Internetplattformen verkaufen kann. Mit der Zeit gewann sie wieder mehr Sicherheit und Mut. Heute macht sie das selbstständig.Ein Ehepaar lebte mehrere hundert Kilometer entfernt, als ihre Mutter starb. Sie standen vor der Aufgabe, den gesamten Haushalt aufzulösen, hatten aber keine Möglichkeit, vor Ort zu sein. Die Hilflosigkeit war groß, weil sie nicht wussten, an wen sie sich wenden konnten. Nach unserem Gespräch habe ich die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Sie mussten nicht mehr alles selbst organisieren und konnten etwas zur Ruhe kommen.Eine Frau hatte ihren Hund einschläfern lassen und stand danach vor einer schweren Entscheidung. Der Tierarzt wollte das Tier zur Verwertung geben. Für sie war das unvorstellbar. Sie war tief getroffen und wusste nicht, wie sie in dieser Situation richtig handeln sollte. Gemeinsam haben wir einen Waldfriedhof gefunden, wo der Hund würdevoll bestattet werden konnte. Das gab ihr etwas Halt in einer sehr belastenden Zeit.
Über längere Zeit habe ich eine Frau begleitet, die bei jedem Behördenbrief in starke Panik und Blockade geriet. Sie fühlte sich hilflos und überfordert. Gemeinsam haben wir die Schreiben durchgesehen und Antworten formuliert. Mit der Zeit wurde es für sie etwas leichter, solche Situationen anzugehen, ohne sofort in Panik zu verfallen
Ein Impuls zur Besinung
Manchmal spüre ich eine Trauer darüber, dass etwas verloren geht – an Verbindung, an Werten, an dem, was Generationen vor uns weitergegeben haben. Es ist in Ordnung, diese Trauer zuzulassen. Sie ist ein Zeichen von Liebe.
Unsere Vorfahren haben für uns gebaut, ohne uns zu kennen. Sie haben gegeben.
Ich gebe zuerst – als Dienst am Nächsten. Auch wenn ich nicht weiß, wer danach kommt und was genau daraus wird. Weil genau darin Verbindung entsteht. Und weil aus dieser Haltung manchmal etwas Neues wachsen kann, das stärker ist als das, was verloren schien.
Der grundlegende Gedanke
Ich gebe zuerst.
Nicht, weil ich etwas zurückerwarte, sondern weil ich erlebt habe, dass genau dieses bedingungslose Geben oft mehr zurückbringt, als ich je hätte planen können – ein gutes Gespräch, eine neue Sichtweise oder manchmal etwas ganz Konkretes. Es kehrt zurück. Nicht als Garantie, sondern als natürliche Bewegung. Ein kosmisches Gesetz.Dabei orientiere ich mich an Service to Others – oder einfach gesagt: anderen dienen, ohne etwas dafür zu wollen. Es ist ein spirituelles Konzept und auch eine praktische Haltung: Ich helfe, wo ich kann, ohne den anderen für meine Zwecke zu brauchen.Der Impuls, den ich gebe, ist direkt, pragmatisch und auf den Punkt. Kein Verkauf, kein Therapiegespräch. Einfach ein klarer Impuls von außen, der jemanden wieder in Bewegung bringt.Weil wir alle miteinander verbunden sind, wirkt das, das wir tun – ob wir es sehen oder nicht. Was wir geben, bleibt nicht ohne Wirkung.Meine Grenzen sind einfach:
Ich mache nichts, was ich selbst als moralisch fragwürdig empfinde.
Ich helfe nicht dabei, ein anderes Lebewesen zu verletzen.
Und ich behandle Menschen so, wie ich selbst behandelt werden will.Das ist keine Methode, das ist eine Haltung. Und aus dieser Haltung heraus entsteht manchmal etwas, das größer ist als das, was man alleine hätte erreichen können. Es ist nämlich Verbindung.Denn letztendlich begleiten wir uns nur alle gegenseitig nach Hause.
(Zitat von Ram Dass)
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